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SCHÜLER AUSTAUSCH MIT FRANKREICH
Sicher habt ihr auf dem Schulhof schon oft französische Jugendliche getroffen. Besonders im zweiten Schulhalbjahr haben wir immer zahlreiche französische Gäste bei uns. Sie leben in den Familien unserer Schüler und gehen für einen längeren Zeitraum bei uns zur Schule.
Wenn Du wissen willst, wie solch ein Austausch funktioniert, kannst Du Dich hier darüber informieren:
Im Zeitraum 1991 –2005 unterhielt die GHS regelmäßige freundschaftliche Beziehungen zum Lycée du Coudon in Südfrankreich.
An unserem alljährlichen Austauschprogramm haben inzwischen mehr als 700 Schüler beider Gymnasien teilgenommen.
Seit 2006 haben wir auch partnerschaftliche Beziehungen zum Lycée Magendy in Bordeaux.
14 Tage in einer ausländischen Familie leben, das ist schon ein kleines Abenteuer!
Werde ich überhaupt verstehen, was meine Gasteltern zu mir sagen? Und Sie? Werden sie mich verstehen?
Ein wenig mulmig ist den meisten schon im Magen, wenn sie im Zug oder im Flugzeug nach Frankreich sitzen...
Um so größer ist dann die Freude, wenn man merkt, dass man doch das meiste versteht und sogar auf die Fragen der Gastgeber antworten kann!
Selbst in der französischen Schule können wir dem Unterricht durchaus folgen, auch wenn er sich stark vom deutschen unterscheidet.
Neben Schule und Familie gibt es jede Menge interessanter Ausflüge, Wanderungen und kulturelle Erlebnisse.
Dazu eine tolle Stimmung in der Gruppe und eine(n) nette(n) französische(n) correspondant(e)........
Da möchte am Ende kaum wieder jemand nach Hause, jedenfalls noch nicht so schnell!
Bei fast allen Teilnehmern entsteht durch den Austausch eine neue, lang anhaltende Motivation zum Erlernen der französischen Sprache. Teilnehmen kann jeder, der bereit ist, einen französischen Gast bei sich aufzunehmen!
ZEHNWÖCHIGER INDIVIDUELLER SCHÜLERAUSTAUSCH
In enger Zusammenarbeit mit den deutschen und französischen Schulbehörden fördert das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) seit dem Jahre 1989 den mittelfristigen individuellen Schüleraustausch zwischen Deutschland und Frankreich.
In Berlin wird dieses Programm Schülern der 9. Klasse bzw. 10. Klassen angeboten.
Das Grundprinzip dieses Austausches ist die Gegenseitigkeit. Wenn Dich also solch ein (kostenfreier) Austausch interessiert, sollten Deine Eltern und Du bereit sein, zunächst einen gleichaltrigen französischen Gast für 10 Wochen ich Eure Familie aufzunehmen.
Das wird im Zeitraum Mitte Mai bis Ende Juli stattfinden (Sommerferien!).
Vom 1. September bis Mitte November wirst Du dann in der Familie deines correspondant leben und in seine Schule gehen.
Du solltest vorher gut überlegen, ob Du leistungsstark genug bist, um den hier versäumten Unterrichtsstoff nach Deiner Rückkehr selbstständig nachzuholen.
Interessenten für solch einen Austausch sollten sich bitte bei ihrem Französischlehrer melden. Wir versuchen dann, für Dich einen passenden Partner zu finden.
VOLTAIRE-Programm (SECHSMONATIGER SCHÜLERAUSTAUSCH)
Das Voltaire-Programm wurde vom Deutsch-Französischen Jugendwerk ins Leben gerufen und basiert ebenfalls auf Gegenseitigkeit.
Schüler der 9. bzw.10.Klassen, welche an diesem Austausch teilnehmen möchten, sollten sich zunächst mit ihrem Französischlehrer beraten .
Diese Form des Austausches ist besonders intensiv und interessant, setzt aber gute Leistungen in allen Fächern voraus, denn der Austausch dauert insgesamt ein ganzes Jahr.
Zunächst wird Euer Austauschpartner 6 Monate in Eurer Familie leben ( von Februar bis August). Anfang September reist Ihr dann mit ihm nach Frankreich, um 6 Monate lang in seiner Familie zu leben und mit ihm in die Schule zu gehen.
Auch dieser Austausch ist völlig kostenfrei!
Bei Interesse bitte langfristig vorher beim Französischlehrer melden.
Bisherige Erfahrungen mit dem mittel- und längerfristigen Schüleraustausch
Etwa 50 Schüler unserer Schule haben bisher an den beiden obengenannten Austauschprogrammen teilgenommen. Alle haben sehr vielfältige, unschätzbare Erfahrungen gesammelt und konnten ihr Sprachniveau erheblich verbessern. Viele haben enge freundschaftliche Bande zu ihren correspondants und deren Eltern geknüpft und fahren regelmäßig wieder nach Frankreich.
Einige haben inzwischen in Frankreich studiert, andere sind noch dabei. Keiner hat es bisher bereut, diesen Weg gegangen zu sein.
Denn: So viele Sprachen wie ein Mensch spricht, so viele Leben hat er!
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