Tiefsee – Ein Stopp Motion Legetrickfilm entsteht

Okay, Handys raus! Klappe die Zweite!

Und erst die Finger aus dem Bild nehmen! Hä? Sonst müssen Handys doch immer weg? Aber im Kunstunterricht wurden sie ganz gezielt zum Erstellen eines Stopp-Motion-Legetrickfilms eingesetzt. Puh, das war ganz schön viel Arbeit. Mindestens 12 Bilder pro Sekunden mussten erstellt werden. Und immer wieder war eine Hand im Bild. Doch es wurde nicht nur auf den Handys rumgeknipst. Im Vorfeld wurden Dokumentarausschnitte zum Leben im Meer angeschaut. Und dann entwickelten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Meeresbewohner, schnitten diese aus Pappe aus, fügten bewegliche Flossen und Schwänze hinzu und hauchten ihnen Leben ein. So entstand ein kurzer Einblick in das Leben in der Tiefsee – oder besser Tief-Seh?

Gefördert wurde das Projekt, was in zwei 7. Klassen stattfand, vom Kulturagentenfond, wodurch die beteiligten Lehrer sowie Schülerinnen und SchülerInnen die Möglichkeit hatten, mit dem Grafikdesigner Stephan Ueding zusammenzuarbeiten und dabei auf jeden Fall gelernt haben, wie viel Arbeit in so einem Trickfilm steckt.

So, jetzt aber Klappe die Dritte!