{"id":72,"date":"2013-09-27T18:20:43","date_gmt":"2013-09-27T16:20:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/?page_id=72"},"modified":"2017-12-14T12:10:59","modified_gmt":"2017-12-14T10:10:59","slug":"die-neugruendung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/?page_id=72","title":{"rendered":"Die Neugr\u00fcndung"},"content":{"rendered":"[et_pb_section bb_built=&#8220;1&#8243;][et_pb_row][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.0.91&#8243; background_layout=&#8220;light&#8220;]\n<h1 style=\"text-align: center;\">Die Neugr\u00fcndung<\/h1>\n[\/et_pb_text][et_pb_text]\n<p style=\"text-align: justify;\">Die politischen Umbr\u00fcche in der DDR im Jahre 1989 sorgten im folgenden Schuljahr 1990\/91 f\u00fcr weitfl\u00e4chige Vorbereitungen schulorganisatorischer Ver\u00e4nderungen in allen ostdeutschen L\u00e4ndern. In Berlin sollte nun das Schulsystem vereinheitlicht werden. Das hie\u00df, dass auch in den \u00f6stlichen Bezirken Grundschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien eingerichtet werden sollten. Alle Lehrer, die bis dahin in der Volksbildung t\u00e4tig waren, hatten die M\u00f6glichkeit, sich f\u00fcr eine Schulform und zum Teil auch f\u00fcr eine bestimmte Schule zu entscheiden. Nach diesen Interessenbekundungen und politischen \u00dcberpr\u00fcfungen wurden neue Lehrerkollegien f\u00fcr die neu zu gr\u00fcndenden Schulen zusammengestellt. In diesem Zusammenhang hatten auch die Eltern die M\u00f6glichkeit und Pflicht ihre Kinder f\u00fcr eine Schulform zu interessieren und an einer neuen Schule f\u00fcr das kommende Schuljahr 1991\/92 anzumelden. Der Anfang war f\u00fcr alle &#8211; Sch\u00fcler, Eltern, Lehrer und kommissarische Schulleiter und ihre Mitarbeiter &#8211; nicht leicht: musste man sich doch in das neue System mit seinen Rahmenpl\u00e4nen, Lehrb\u00fcchern, Vorschriften und neuen Freiheiten erst gemeinsam hineinarbeiten. Das Interesse an einer gymnasialen Ausbildung war gro\u00df. Daher wurden 5 Gymnasien im Bezirk K\u00f6penick eingerichtet. Doch auch dieser Platz in den Geb\u00e4uden reichte nicht aus, so dass z.B. das 2. OG in der Bruno &#8211; Wille &#8211; Stra\u00dfe mit einer Filiale im Geb\u00e4ude der Grundschule in Rahnsdorf arbeiten musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anke Jahn<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Zur Geschichte des 5. OG &#8222;B\u00f6lsche &#8211; Gymnasium&#8220;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 1. September 1991 zog in das Geb\u00e4ude der ehemaligen &#8222;K\u00f6nig &#8211; Friedrich &#8211; Schule&#8220; in der A\u00dfmannstra\u00dfe 11 ein naturwissenschaftlich orientiertes Gymnasium mit 335 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern und 29 Lehrerinnen und Lehrern ein. In den folgenden Jahren, in denen das Geb\u00e4ude rekonstruiert wurde, lernten und lehrten an der B\u00f6lsche &#8211; Oberschule ca. 460 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und 37 Lehrerinnen und Lehrer. Durch die \u00fcberschaubare Zahl an Lehrern und Sch\u00fclern bildete sich in kurzer Zeit eine aufgeschlossene Atmosph\u00e4re heraus, die kritisch offen, konstruktiv und von sozialem Engagement gepr\u00e4gt war, das oft \u00fcber das normale Lehrer &#8211; Sch\u00fclerverh\u00e4ltnis hinausging. Der aus K\u00f6ln stammende Wilhelm B\u00f6lsche, Naturwissenschaftler, Philosoph und K\u00fcnstler, dessen Namen die Schule 1994 erhielt, f\u00fchlte sich von der Metropole Berlin angezogen und abgesto\u00dfen zugleich. Neben zahllosen Schriften und Diskussionsabenden zu wissenschaftlichen Themen wanderte B\u00f6lsche durch M\u00e4rkischen Wald und besuchte auch Friedrichshagen. Hier &#8222;im Kiefernduft der endlosen einsamen W\u00e4lder&#8220;, k\u00f6nne er &#8222;die schwarze Br\u00fche der Gro\u00dfstadt geistig und k\u00f6rperlich herauswaschen&#8220; meinte B\u00f6lsche und versuchte, angeregt durch technische Meisterleistungen jener Jahrzehnte, Natur und Kunst in seinen Werken zu verbinden. Diese humanistische und fortschrittliche Haltung B\u00f6lsches, nicht den Gegensatz, sondern die Einheit beider zu formulieren, bildete den idealen Ausgangspunkt f\u00fcr die Namensgebung des 5. Gymnasiums und wurde in den folgenden Jahren Inhalt und Programm des B\u00f6lsche &#8211; Gymnasiums f\u00fcr das Lehren und Lernen. Als konstruktiv und richtungsweisend erwies sich auch die Zusammenarbeit mit dem Westberliner Waldgymnasiums, das uns mit Erfahrungen und B\u00fcchern zur Seite stand und uns das erste Abitur bew\u00e4ltigen half. Das Gemeinsame \u00e4u\u00dferte sich auch in zahlreichen Klassenfahrten, Exkursionen und Wandertagen sowie erlebnisreichen Kollegiumsfahrten u. a. nach Goslar, in die L\u00fcneburger Heide und in das Elbsandsteingebirge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den naturwissenschaftlichen Grund- und Leistungskursen entstanden auch Leistungskurse in Deutsch und Bildender Kunst. Die Fremdsprachen Englisch, Franz\u00f6sische, Russisch und Spanisch wurden gelehrt; das Fach Darstellendes Spiel und ein Schulchor bereicherten durch ein musisches Klima das naturwissenschaftliche Profil der Schule. So erfolgte durch den Kurs Darstellendes Spiel in jedem Jahr eine Schulauff\u00fchrung und die erfolgreiche Teilnahme am Theaterwettstreit in K\u00f6penick. Zu einer sch\u00f6nen Tradition und zur besinnliche Einstimmung auf die Weihnachtszeit entwickelte sich das Weihnachtskonzert, das vielf\u00e4ltige Talente zum Ausdruck brachte. Vielseitigkeit und Spa\u00df zeigten sich auch bei der j\u00e4hrlichen Organisation und &#8222;k\u00fcnstlerischen Leitung&#8220; des 11.11., der fest in der Hand der 11. Klassen lag. So kam es zur Durchf\u00fchrung von Fahnenappellen, Quiz f\u00fcr Lehrer und Kost\u00fcmierungen im futuristischen Stil. Zunehmend gelang es den Sch\u00fclern, aktiv an der Vorbereitung der Projekttage mitzuwirken und auch gemeinsam Themen zu finden: Mittelalter, L\u00e4nder und Sitten, Schauturnen oder Modenschauen aus Recyclingmaterial. Die Pr\u00e4sentationen der einzelnen Gruppen bereiteten viel Freude und fanden ihren Abschluss in Grillparties und Diskos. Eine regelm\u00e4\u00dfig erscheinende Sch\u00fclerzeitung informierte uns alle \u00fcber Wissenswertes in der Schule. Neben den kulturellen H\u00f6hepunkten gab es auch zahlreiche Sportveranstaltungen, Turniere auf Schul- und Bezirksebene und zum Abschluss eines jeden Schuljahres ein Sportfest, wo sich jeder Sch\u00fcler entsprechend seiner F\u00e4higkeiten beteiligen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fest verankert in das Schulleben waren auch die Abistreiche der gl\u00fccklichen Abiturienten, die schon mal die Schuleing\u00e4nge versperrten, die Lehrer antikes Theaterspiel auff\u00fchren lie\u00dfen oder schlie\u00dflich die B\u00f6lsche &#8211; Oberschule 1999 beerdigten, in dem Jahr, in dem die Schule aus finanz- und schulpolitischen Gr\u00fcnden geschlossen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Sylvia Bothe<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Zur Geschichte des 2. OG &#8222;Gerhart &#8211; Hauptmann- Oberschule&#8220; (Gymnasium)<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei der im 2. OG eingerichteten sechs 7. Klassen, zwei 8. Klassen, zwei 9. und zwei 10. Klassen wurden f\u00fcr 2 Jahre in Rahnsdorf unterrichtet. In den folgenden Jahren waren die Anmeldezahlen f\u00fcr die neu aufzunehmenden 7. Klassen zun\u00e4chst r\u00fcckl\u00e4ufig, wobei dies leider mit einer Erh\u00f6hung der Klassenfrequenz einherging. Seit dem Schuljahr 1998\/99 wurde zwischen dem 2. OG und dem 5. OG eine sehr enge Zusammenarbeit vor allem in der Kursphase angestrebt und durchgesetzt, um f\u00fcr die Sch\u00fcler beider Schulen ein m\u00f6glichst breites Kursangebot bereitzustellen. So konnte beispielsweise der Leistungskurs Musik erhalten bleiben. Ab dem folgenden Schuljahr wurde und wird nun noch enger zusammengearbeitet, da das 5. OG (B\u00f6lsche- Gymnasium) aufgel\u00f6st und dem 2. OG (Gerhart &#8211; Hauptmann- Oberschule) angegliedert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Schuljahr 1993\/94 konnten die ersten Sch\u00fcler des 2. OG &#8222;Gerhart &#8211; Hauptmann &#8211; Oberschule&#8220; (Gymnasium) am 5.7.1994 ihre Abiturzeugnisse in Empfang nehmen. Der Gesamtdurchschnitt des Jahrgangs lag bei 2,63. Die drei Besten dieses ersten Abiturjahrgangs sollen hier erw\u00e4hnt sein: Stefanie Sandra Schalm (1,4), Kunigunde Beyer (1,6) und Karoline S\u00fc\u00dfkow (1,7). Im Abschlu\u00df des Schuljahres 1996\/97 erreichte Beate Lange das bis zum heutigen Tage beste Abiturergebnis in der jungen Geschichte des 2. OG mit einem Durchschnitt von 1,2 und einer Gesamtpunktzahl von 735.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um nach Jahren des Fast-Vergessens wieder als Abiturient einer Schule mit dem Namen &#8222;Gerhart Hauptmann&#8220; das Reifezeugnis entgegen nehmen zu k\u00f6nnen, bedurfte es einigen Schriftverkehrs des damals noch kommissarisch eingesetzten Schulleiters Herrn Neuse mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden. Hier ein Auszug aus dem Antrag der Schulkonferenz zur \u00dcbertragung des Schulnamens &#8222;Gerhart Hauptmann&#8220; an das Bezirksamt K\u00f6penick von Berlin:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Ortsgeschichte Friedrichshagens ist seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts eng mit dem Streben der B\u00fcrger nach einer h\u00f6heren Schulbildung f\u00fcr ihre Kinder am Orte verbunden. Der B\u00fcrgerverein erreichte zun\u00e4chst 1900 die Gr\u00fcndung eines Progymnasiums, das 1905 als Vollgymnasium f\u00fcr Knaben in der Schulstra\u00dfe 1 seinen Lehrbetrieb aufnahm. Die private h\u00f6here T\u00f6chterschule wurde dann 1924\/26 durch den \u00f6ffentlichen Schulneubau in der Bruno &#8211; Wille &#8211; Stra\u00dfe abgel\u00f6st. Damit erhielt Ostern 1926 die K\u00f6nig &#8211; Friedrich &#8211; Schule in der Schulstra\u00dfe das Richard &#8211; Wagner &#8211; Lyceum als Pendant. Die M\u00f6glichkeit der Schulbildung bis zum Abitur blieb dem Ortsteil Friedrichshagen auch nach dem Kriege erhalten. Mit dem Beginn der f\u00fcnfziger Jahre wurde in der Bruno &#8211; Wille &#8211; Stra\u00dfe die &#8220; Gerhart &#8211; Hauptmann Schule&#8220; eingerichtet. Auf Grund eines nicht nachvollziehbaren Entscheids vormaliger Parteiinstanzen wurde die Abiturausbildung eingeschr\u00e4nkt und diese Schule [1982 &#8211; d.A.] in eine POS [Polytechnische Oberschule &#8211; d.A.J anderen Namens umgewandelt. Mit dem Wiedereinrichten der Abiturausbildung in unserem Hause ist der Wunsch auch vieler ehemaliger Sch\u00fcler, Eltern jetziger Sch\u00fcler, und vieler Friedrichshagener B\u00fcrger verbunden, diesem Hause den Namen &#8220; Gerhart Hauptmann&#8220; wieder zu \u00fcbertragen. Der Bezug zum Namen ergibt sich aus den Beziehungen Hauptmanns zu den Mitgliedern des Friedrichshagener Dichterkreises in der Erkneraner Zeit, verbunden mit den fr\u00fchen Ans\u00e4tzen der Volksb\u00fchnenbewegung.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl der Antrag zur \u00dcbertragung des o.g. Namens bereits im Oktober 1991 vorlag, wurde erst im M\u00e4rz 1992 positiv dar\u00fcber entschieden; und so fand am 20.5.1992 eine Feierstunde anl\u00e4\u00dflich der Namensgebung statt. Dank des Engagements der Englisch- und Franz\u00f6sischlehrerinnen fanden seit dem Schuljahr 1992\/93 regelm\u00e4\u00dfige Sch\u00fcleraustausche mit dem Centenary College of Louisiana in Shreveport (USA) und dem Lyce du Coudon de la Garde bei Toulon (Frankreich) statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Lehrerinnen und Lehrer arbeiteten und arbeiten mit gro\u00dfer Einsatzbereitschaft daran, alte Traditionen im Schulleben neu erstehen zu lassen und den Grundstein f\u00fcr neue Wege zu legen. So findet das j\u00e4hrliche Weihnachtskonzert, das mehr und mehr in die organisatorische Hand der Sch\u00fclerschaft \u00fcbergeht, immer \u00fcberw\u00e4ltigendes Interesse. Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nutzen diese Gelegenheit, um ihr K\u00f6nnen in den unterschiedlichsten Bereichen unter Beweis zu stellen. So finden sich in der Sch\u00fclerschaft beispielsweise gute Instrumentalisten (z.B. Klavier, Saxophon, Gitarre, Klarinette, Querfl\u00f6te, Cello), S\u00e4nger, Rezitatoren, T\u00e4nzer und angehende Schauspieler. Die Palette ist breit gef\u00e4chert. Inzwischen wollen so viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei diesem Konzert mitwirken, dass es leider nicht m\u00f6glich ist, alle Aktiven unterzubringen. Auch um dem Besucheransturm einigerma\u00dfen gewachsen zu sein, wird die Veranstaltung sicherlich auch weiterhin aus der Aula der Schule in der Bruno &#8211; Wille &#8211; Stra\u00dfe (ca. 300 Pl\u00e4tze) in die Christophorus &#8211; Kirche in der B\u00f6lschestra\u00dfe (ca. 800 Pl\u00e4tze) verlagert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige andere wichtige und hervorhebenswerte Aktivit\u00e4ten sollen hier genannt sein: sehr erfolgreiche Teilnahme von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern an sportlichen Wettk\u00e4mpfen wie z. B. Basketball, Workshops mit einer d\u00e4nischen Sch\u00fclerbigband aus Aabenraa und anschlie\u00dfendem gemeinsamen Konzert, Gr\u00fcndung eines Schulchores, Vernissagen mit Bildern und Plastiken von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, Konzerte und andere Veranstaltungen mit ausl\u00e4ndischen K\u00fcnstlern z.B. aus Ruanda und Moskau, j\u00e4hrliche stattfindende Projekttage zu interessanten Themen und Sportfeste, Abschlu\u00dfb\u00e4lle und Abistreiche der gl\u00fccklichen Abiturienten, Konzerte von Sch\u00fclerbands, Fotozirkel, Sch\u00fclerzeitung(en), Erarbeitung einer Schulchronik, Gr\u00fcndung eines Jazzchores, Erstellung einer Schulhomepage im Internet. Zur Erweiterung des Allgemeinwissens, zur Veranschaulichung theoretisch erarbeiteten Lernstoffes und nicht zuletzt zum besseren Kennenlernen aller Beteiligten dienen die regelm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrten Wandertage, die Klassenfahrten und Exkursionen, die von Lehrern und Sch\u00fclern gemeinsam mit Sorgfalt vorbereitet werden. So sind beispielsweise schon einige Male Lehrerinnen mit Kursen der F\u00e4cher Bildende Kunst und Latein in Rom gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Bemerkungen zum baulichen Zustand unseres Schulgeb\u00e4udes in der Bruno &#8211; Wille &#8211; Stra\u00dfe sollen unserer kleine Chronik der hundertj\u00e4hrigen Geschichte der H\u00f6heren Lehranstalten in Friedrichshagen abschlie\u00dfen. Jahrelange Renovierungsarbeiten (z.B. der Klassenr\u00e4ume durch Sch\u00fcler und Eltern mit den Klassenleitern) und Rekonstruktionsma\u00dfnahmen (z.B. der Fachr\u00e4ume f\u00fcr Biologie, Chemie und Physik und der Sanit\u00e4rtrakte) haben zwar immer dazu gef\u00fchrt, dass sich letztendlich die Arbeitsbedingungen f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrer verbessert haben, jedoch waren die vom Schultr\u00e4ger organisierten Arbeiten nicht systematisch geplant und durchgef\u00fchrt. Der Fachbereich Musik zog sogar zweimal aus dem gro\u00dfen Musiksaal aus. Dieser Umstand ist vor allem der desolaten Finanzlage des Berliner Senats zuzuschreiben. So musste beispielsweise bei der k\u00fcrzlichen Dachsanierung aus Kostengr\u00fcnden auf die Wiederherstellung der Schuluhr verzichtet werden. Wir hoffen, dass auch nach unserem Jubil\u00e4um weiterhin Gelder f\u00fcr die Wiederherstellung des Geb\u00e4udes in seiner historischen Sch\u00f6nheit vom Berliner Senat bereitgestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab dem Schuljahr 2000\/01 werden wieder alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der &#8222;Gerhart &#8211; Hauptmann &#8211; Schule&#8220; im Geb\u00e4ude der Bruno &#8211; Wille &#8211; Stra\u00dfe unterrichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anke Jahn<\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><div class=\"et_pb_row et_pb_row_0 et_pb_row_empty\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> Die Neugr\u00fcndung <div class=\"et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> Die politischen Umbr\u00fcche in der DDR im Jahre 1989 sorgten im folgenden Schuljahr 1990\/91 f\u00fcr weitfl\u00e4chige Vorbereitungen schulorganisatorischer Ver\u00e4nderungen in allen ostdeutschen L\u00e4ndern. In Berlin sollte nun das Schulsystem vereinheitlicht werden. Das hie\u00df, dass auch in den \u00f6stlichen Bezirken Grundschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien eingerichtet werden sollten. Alle Lehrer, die bis [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":64,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p style=\"text-align: justify;\">Die politischen Umbr\u00fcche in der DDR im Jahre 1989 sorgten im folgenden Schuljahr 1990\/91 f\u00fcr weitfl\u00e4chige Vorbereitungen schulorganisatorischer Ver\u00e4nderungen in allen ostdeutschen L\u00e4ndern. In Berlin sollte nun das Schulsystem vereinheitlicht werden. Das hie\u00df, dass auch in den \u00f6stlichen Bezirken Grundschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien eingerichtet werden sollten. Alle Lehrer, die bis dahin in der Volksbildung t\u00e4tig waren, hatten die M\u00f6glichkeit, sich f\u00fcr eine Schulform und zum Teil auch f\u00fcr eine bestimmte Schule zu entscheiden. Nach diesen Interessenbekundungen und politischen \u00dcberpr\u00fcfungen wurden neue Lehrerkollegien f\u00fcr die neu zu gr\u00fcndenden Schulen zusammengestellt. In diesem Zusammenhang hatten auch die Eltern die M\u00f6glichkeit und Pflicht ihre Kinder f\u00fcr eine Schulform zu interessieren und an einer neuen Schule f\u00fcr das kommende Schuljahr 1991\/92 anzumelden. Der Anfang war f\u00fcr alle - Sch\u00fcler, Eltern, Lehrer und kommissarische Schulleiter und ihre Mitarbeiter - nicht leicht: musste man sich doch in das neue System mit seinen Rahmenpl\u00e4nen, Lehrb\u00fcchern, Vorschriften und neuen Freiheiten erst gemeinsam hineinarbeiten. Das Interesse an einer gymnasialen Ausbildung war gro\u00df. Daher wurden 5 Gymnasien im Bezirk K\u00f6penick eingerichtet. Doch auch dieser Platz in den Geb\u00e4uden reichte nicht aus, so dass z.B. das 2. OG in der Bruno - Wille - Stra\u00dfe mit einer Filiale im Geb\u00e4ude der Grundschule in Rahnsdorf arbeiten musste.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Anke Jahn<\/p><p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Zur Geschichte des 5. OG \"B\u00f6lsche - Gymnasium\"<\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Am 1. September 1991 zog in das Geb\u00e4ude der ehemaligen \"K\u00f6nig - Friedrich - Schule\" in der A\u00dfmannstra\u00dfe 11 ein naturwissenschaftlich orientiertes Gymnasium mit 335 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern und 29 Lehrerinnen und Lehrern ein. In den folgenden Jahren, in denen das Geb\u00e4ude rekonstruiert wurde, lernten und lehrten an der B\u00f6lsche - Oberschule ca. 460 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und 37 Lehrerinnen und Lehrer. Durch die \u00fcberschaubare Zahl an Lehrern und Sch\u00fclern bildete sich in kurzer Zeit eine aufgeschlossene Atmosph\u00e4re heraus, die kritisch offen, konstruktiv und von sozialem Engagement gepr\u00e4gt war, das oft \u00fcber das normale Lehrer - Sch\u00fclerverh\u00e4ltnis hinausging. Der aus K\u00f6ln stammende Wilhelm B\u00f6lsche, Naturwissenschaftler, Philosoph und K\u00fcnstler, dessen Namen die Schule 1994 erhielt, f\u00fchlte sich von der Metropole Berlin angezogen und abgesto\u00dfen zugleich. Neben zahllosen Schriften und Diskussionsabenden zu wissenschaftlichen Themen wanderte B\u00f6lsche durch M\u00e4rkischen Wald und besuchte auch Friedrichshagen. Hier \"im Kiefernduft der endlosen einsamen W\u00e4lder\", k\u00f6nne er \"die schwarze Br\u00fche der Gro\u00dfstadt geistig und k\u00f6rperlich herauswaschen\" meinte B\u00f6lsche und versuchte, angeregt durch technische Meisterleistungen jener Jahrzehnte, Natur und Kunst in seinen Werken zu verbinden. Diese humanistische und fortschrittliche Haltung B\u00f6lsches, nicht den Gegensatz, sondern die Einheit beider zu formulieren, bildete den idealen Ausgangspunkt f\u00fcr die Namensgebung des 5. Gymnasiums und wurde in den folgenden Jahren Inhalt und Programm des B\u00f6lsche - Gymnasiums f\u00fcr das Lehren und Lernen. Als konstruktiv und richtungsweisend erwies sich auch die Zusammenarbeit mit dem Westberliner Waldgymnasiums, das uns mit Erfahrungen und B\u00fcchern zur Seite stand und uns das erste Abitur bew\u00e4ltigen half. Das Gemeinsame \u00e4u\u00dferte sich auch in zahlreichen Klassenfahrten, Exkursionen und Wandertagen sowie erlebnisreichen Kollegiumsfahrten u. a. nach Goslar, in die L\u00fcneburger Heide und in das Elbsandsteingebirge.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Neben den naturwissenschaftlichen Grund- und Leistungskursen entstanden auch Leistungskurse in Deutsch und Bildender Kunst. Die Fremdsprachen Englisch, Franz\u00f6sische, Russisch und Spanisch wurden gelehrt; das Fach Darstellendes Spiel und ein Schulchor bereicherten durch ein musisches Klima das naturwissenschaftliche Profil der Schule. So erfolgte durch den Kurs Darstellendes Spiel in jedem Jahr eine Schulauff\u00fchrung und die erfolgreiche Teilnahme am Theaterwettstreit in K\u00f6penick. Zu einer sch\u00f6nen Tradition und zur besinnliche Einstimmung auf die Weihnachtszeit entwickelte sich das Weihnachtskonzert, das vielf\u00e4ltige Talente zum Ausdruck brachte. Vielseitigkeit und Spa\u00df zeigten sich auch bei der j\u00e4hrlichen Organisation und \"k\u00fcnstlerischen Leitung\" des 11.11., der fest in der Hand der 11. Klassen lag. So kam es zur Durchf\u00fchrung von Fahnenappellen, Quiz f\u00fcr Lehrer und Kost\u00fcmierungen im futuristischen Stil. Zunehmend gelang es den Sch\u00fclern, aktiv an der Vorbereitung der Projekttage mitzuwirken und auch gemeinsam Themen zu finden: Mittelalter, L\u00e4nder und Sitten, Schauturnen oder Modenschauen aus Recyclingmaterial. Die Pr\u00e4sentationen der einzelnen Gruppen bereiteten viel Freude und fanden ihren Abschluss in Grillparties und Diskos. Eine regelm\u00e4\u00dfig erscheinende Sch\u00fclerzeitung informierte uns alle \u00fcber Wissenswertes in der Schule. Neben den kulturellen H\u00f6hepunkten gab es auch zahlreiche Sportveranstaltungen, Turniere auf Schul- und Bezirksebene und zum Abschluss eines jeden Schuljahres ein Sportfest, wo sich jeder Sch\u00fcler entsprechend seiner F\u00e4higkeiten beteiligen konnte.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Fest verankert in das Schulleben waren auch die Abistreiche der gl\u00fccklichen Abiturienten, die schon mal die Schuleing\u00e4nge versperrten, die Lehrer antikes Theaterspiel auff\u00fchren lie\u00dfen oder schlie\u00dflich die B\u00f6lsche - Oberschule 1999 beerdigten, in dem Jahr, in dem die Schule aus finanz- und schulpolitischen Gr\u00fcnden geschlossen wurde.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Dr. Sylvia Bothe<\/p><p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Zur Geschichte des 2. OG \"Gerhart - Hauptmann- Oberschule\" (Gymnasium)<\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Zwei der im 2. OG eingerichteten sechs 7. Klassen, zwei 8. Klassen, zwei 9. und zwei 10. Klassen wurden f\u00fcr 2 Jahre in Rahnsdorf unterrichtet. In den folgenden Jahren waren die Anmeldezahlen f\u00fcr die neu aufzunehmenden 7. Klassen zun\u00e4chst r\u00fcckl\u00e4ufig, wobei dies leider mit einer Erh\u00f6hung der Klassenfrequenz einherging. Seit dem Schuljahr 1998\/99 wurde zwischen dem 2. OG und dem 5. OG eine sehr enge Zusammenarbeit vor allem in der Kursphase angestrebt und durchgesetzt, um f\u00fcr die Sch\u00fcler beider Schulen ein m\u00f6glichst breites Kursangebot bereitzustellen. So konnte beispielsweise der Leistungskurs Musik erhalten bleiben. Ab dem folgenden Schuljahr wurde und wird nun noch enger zusammengearbeitet, da das 5. OG (B\u00f6lsche- Gymnasium) aufgel\u00f6st und dem 2. OG (Gerhart - Hauptmann- Oberschule) angegliedert wurde.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Im Schuljahr 1993\/94 konnten die ersten Sch\u00fcler des 2. OG \"Gerhart - Hauptmann - Oberschule\" (Gymnasium) am 5.7.1994 ihre Abiturzeugnisse in Empfang nehmen. Der Gesamtdurchschnitt des Jahrgangs lag bei 2,63. Die drei Besten dieses ersten Abiturjahrgangs sollen hier erw\u00e4hnt sein: Stefanie Sandra Schalm (1,4), Kunigunde Beyer (1,6) und Karoline S\u00fc\u00dfkow (1,7). Im Abschlu\u00df des Schuljahres 1996\/97 erreichte Beate Lange das bis zum heutigen Tage beste Abiturergebnis in der jungen Geschichte des 2. OG mit einem Durchschnitt von 1,2 und einer Gesamtpunktzahl von 735.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Um nach Jahren des Fast-Vergessens wieder als Abiturient einer Schule mit dem Namen \"Gerhart Hauptmann\" das Reifezeugnis entgegen nehmen zu k\u00f6nnen, bedurfte es einigen Schriftverkehrs des damals noch kommissarisch eingesetzten Schulleiters Herrn Neuse mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden. Hier ein Auszug aus dem Antrag der Schulkonferenz zur \u00dcbertragung des Schulnamens \"Gerhart Hauptmann\" an das Bezirksamt K\u00f6penick von Berlin:<\/p><p style=\"text-align: justify;\">\"Die Ortsgeschichte Friedrichshagens ist seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts eng mit dem Streben der B\u00fcrger nach einer h\u00f6heren Schulbildung f\u00fcr ihre Kinder am Orte verbunden. Der B\u00fcrgerverein erreichte zun\u00e4chst 1900 die Gr\u00fcndung eines Progymnasiums, das 1905 als Vollgymnasium f\u00fcr Knaben in der Schulstra\u00dfe 1 seinen Lehrbetrieb aufnahm. Die private h\u00f6here T\u00f6chterschule wurde dann 1924\/26 durch den \u00f6ffentlichen Schulneubau in der Bruno - Wille - Stra\u00dfe abgel\u00f6st. Damit erhielt Ostern 1926 die K\u00f6nig - Friedrich - Schule in der Schulstra\u00dfe das Richard - Wagner - Lyceum als Pendant. Die M\u00f6glichkeit der Schulbildung bis zum Abitur blieb dem Ortsteil Friedrichshagen auch nach dem Kriege erhalten. Mit dem Beginn der f\u00fcnfziger Jahre wurde in der Bruno - Wille - Stra\u00dfe die \" Gerhart - Hauptmann Schule\" eingerichtet. Auf Grund eines nicht nachvollziehbaren Entscheids vormaliger Parteiinstanzen wurde die Abiturausbildung eingeschr\u00e4nkt und diese Schule [1982 - d.A.] in eine POS [Polytechnische Oberschule - d.A.J anderen Namens umgewandelt. Mit dem Wiedereinrichten der Abiturausbildung in unserem Hause ist der Wunsch auch vieler ehemaliger Sch\u00fcler, Eltern jetziger Sch\u00fcler, und vieler Friedrichshagener B\u00fcrger verbunden, diesem Hause den Namen \" Gerhart Hauptmann\" wieder zu \u00fcbertragen. Der Bezug zum Namen ergibt sich aus den Beziehungen Hauptmanns zu den Mitgliedern des Friedrichshagener Dichterkreises in der Erkneraner Zeit, verbunden mit den fr\u00fchen Ans\u00e4tzen der Volksb\u00fchnenbewegung.\"<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Obwohl der Antrag zur \u00dcbertragung des o.g. Namens bereits im Oktober 1991 vorlag, wurde erst im M\u00e4rz 1992 positiv dar\u00fcber entschieden; und so fand am 20.5.1992 eine Feierstunde anl\u00e4\u00dflich der Namensgebung statt. Dank des Engagements der Englisch- und Franz\u00f6sischlehrerinnen fanden seit dem Schuljahr 1992\/93 regelm\u00e4\u00dfige Sch\u00fcleraustausche mit dem Centenary College of Louisiana in Shreveport (USA) und dem Lyce du Coudon de la Garde bei Toulon (Frankreich) statt.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Lehrerinnen und Lehrer arbeiteten und arbeiten mit gro\u00dfer Einsatzbereitschaft daran, alte Traditionen im Schulleben neu erstehen zu lassen und den Grundstein f\u00fcr neue Wege zu legen. So findet das j\u00e4hrliche Weihnachtskonzert, das mehr und mehr in die organisatorische Hand der Sch\u00fclerschaft \u00fcbergeht, immer \u00fcberw\u00e4ltigendes Interesse. Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nutzen diese Gelegenheit, um ihr K\u00f6nnen in den unterschiedlichsten Bereichen unter Beweis zu stellen. So finden sich in der Sch\u00fclerschaft beispielsweise gute Instrumentalisten (z.B. Klavier, Saxophon, Gitarre, Klarinette, Querfl\u00f6te, Cello), S\u00e4nger, Rezitatoren, T\u00e4nzer und angehende Schauspieler. Die Palette ist breit gef\u00e4chert. Inzwischen wollen so viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei diesem Konzert mitwirken, dass es leider nicht m\u00f6glich ist, alle Aktiven unterzubringen. Auch um dem Besucheransturm einigerma\u00dfen gewachsen zu sein, wird die Veranstaltung sicherlich auch weiterhin aus der Aula der Schule in der Bruno - Wille - Stra\u00dfe (ca. 300 Pl\u00e4tze) in die Christophorus - Kirche in der B\u00f6lschestra\u00dfe (ca. 800 Pl\u00e4tze) verlagert.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Einige andere wichtige und hervorhebenswerte Aktivit\u00e4ten sollen hier genannt sein: sehr erfolgreiche Teilnahme von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern an sportlichen Wettk\u00e4mpfen wie z. B. Basketball, Workshops mit einer d\u00e4nischen Sch\u00fclerbigband aus Aabenraa und anschlie\u00dfendem gemeinsamen Konzert, Gr\u00fcndung eines Schulchores, Vernissagen mit Bildern und Plastiken von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, Konzerte und andere Veranstaltungen mit ausl\u00e4ndischen K\u00fcnstlern z.B. aus Ruanda und Moskau, j\u00e4hrliche stattfindende Projekttage zu interessanten Themen und Sportfeste, Abschlu\u00dfb\u00e4lle und Abistreiche der gl\u00fccklichen Abiturienten, Konzerte von Sch\u00fclerbands, Fotozirkel, Sch\u00fclerzeitung(en), Erarbeitung einer Schulchronik, Gr\u00fcndung eines Jazzchores, Erstellung einer Schulhomepage im Internet. Zur Erweiterung des Allgemeinwissens, zur Veranschaulichung theoretisch erarbeiteten Lernstoffes und nicht zuletzt zum besseren Kennenlernen aller Beteiligten dienen die regelm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrten Wandertage, die Klassenfahrten und Exkursionen, die von Lehrern und Sch\u00fclern gemeinsam mit Sorgfalt vorbereitet werden. So sind beispielsweise schon einige Male Lehrerinnen mit Kursen der F\u00e4cher Bildende Kunst und Latein in Rom gewesen.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Einige Bemerkungen zum baulichen Zustand unseres Schulgeb\u00e4udes in der Bruno - Wille - Stra\u00dfe sollen unserer kleine Chronik der hundertj\u00e4hrigen Geschichte der H\u00f6heren Lehranstalten in Friedrichshagen abschlie\u00dfen. Jahrelange Renovierungsarbeiten (z.B. der Klassenr\u00e4ume durch Sch\u00fcler und Eltern mit den Klassenleitern) und Rekonstruktionsma\u00dfnahmen (z.B. der Fachr\u00e4ume f\u00fcr Biologie, Chemie und Physik und der Sanit\u00e4rtrakte) haben zwar immer dazu gef\u00fchrt, dass sich letztendlich die Arbeitsbedingungen f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrer verbessert haben, jedoch waren die vom Schultr\u00e4ger organisierten Arbeiten nicht systematisch geplant und durchgef\u00fchrt. Der Fachbereich Musik zog sogar zweimal aus dem gro\u00dfen Musiksaal aus. Dieser Umstand ist vor allem der desolaten Finanzlage des Berliner Senats zuzuschreiben. So musste beispielsweise bei der k\u00fcrzlichen Dachsanierung aus Kostengr\u00fcnden auf die Wiederherstellung der Schuluhr verzichtet werden. Wir hoffen, dass auch nach unserem Jubil\u00e4um weiterhin Gelder f\u00fcr die Wiederherstellung des Geb\u00e4udes in seiner historischen Sch\u00f6nheit vom Berliner Senat bereitgestellt werden.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Ab dem Schuljahr 2000\/01 werden wieder alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der \"Gerhart - Hauptmann - Schule\" im Geb\u00e4ude der Bruno - Wille - Stra\u00dfe unterrichtet.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Anke Jahn<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-72","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P414Io-1a","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/72","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=72"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/72\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6690,"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/72\/revisions\/6690"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/64"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ghs-berlin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=72"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}